Der Erfahrungsbericht Berwang-Bichlbach-Rinnen wurde direkt von Skiresort.de, dem weltweit größten Testportal von Skigebieten, erstellt.
Das Skigebiet erstreckt sich von Bichlbach über Berwang bis nach Rinnen. Man benötigt zwar einige Lifte um vom einen zum anderen Punkt des Skigebietes zu kommen, dies sind aber zumeist kurze und gemütliche Zubringerlifte.
Höhenunterschied
676 m (Tal 1067 m - Berg 1743 m )
Lifte/ Bahnen
11
Anzahl der Lifte um von einem zum anderen Ende des Skigebietes zu gelangen
→ 5 ← 5
Pistenangebot, Variationen bei den Abfahrten
Lage der Abfahrten
knapp über Baumgrenze, unterhalb Baumgrenze
Die Skischaukel zwischen Bichlbach und Berwang wird von modernen Anlagen erschlossen, darunter eine Kombibahn, eine kindergesicherte Sechsersesselbahn und eine kuppelbare Vierersesselbahn. Auf den Rastkogel führt eine Doppelsesselbahn, die Zubringerlifte zwischen den Hauptanlagen sind Schlepplifte, die auch für die Anfänger bestens geeignet sind.
Gesamte Kapazität
14923 Personen / Std.
Länge aller Bahnen
7,2 km gesamt
Über 50% des Skigebietes können beschneit werden, Berwang selbst liegt auf über 1300m Höhe und ein Großteil der Pisten führt durch Wald. Die Talabfahrt nach Bichlbach ist Dank der Nordlage meist vom ersten bis zum letzen Tag möglich.
Wissenswertes
- Maschinelle Beschneiung
50 % der Pisten beschneibar
- Die Talabfahrt ist bei Skibetrieb immer geöffnet, da ohne Talabfahrt kein Skibetrieb möglich ist.
Saison 2008/2009
143 Tage Skibetrieb
143 Tage Talabfahrt möglich
Die Pistenpräparierung ist ausgezeichnet.
Selbst die Verbindungspisten sind immer in einem top Zustand.
Hinweis: Bei Neuschnee ist auch bei größten Einsatz eine optimale Pistenpräparierung nicht immer möglich. Zudem kann sich der Neuschnee nicht mit der darunter liegenden Schneedecke verbinden und es entstehen schnell Buckel. Aus Sicherheitsgründen ist während dem Skibetrieb meist keine Pistenpräparierung möglich.
Anfahrt, Parkmöglichkeiten
Parken ist überall an den Liften kostenfrei möglich. Die Straße nach Berwang wir perfekt geräumt, wir empfehlen aber den Tagesgästen direkt in Bichlbach an der Almkopfbahn in das Skigebiet einzusteigen. Am Wochenende kann es aber zu viel Verkehr auf der Strasse nach Reutte oder Lermoos kommen. Die nächsten Autobahnen sind knapp 30 km entfernt, entweder Garmisch oder Füssen.
Anfahrt über A12 Inntal-Autobahn, Ausfahrt Mötz
Almkopfbahn (Bichlbach), idealer Einstieg für Tagesgäste
Entfernung: 46 km · ca. 46 Minuten Fahrzeit
Parkplätze: ausreichend vorhanden,
geteerter Platz,
kostenfrei
Anfahrt über A12 Inntal-Autobahn, Ausfahrt Imst-Pitztal
Almkopfbahn (Bichlbach), idealer Einstieg für Tagesgäste
Entfernung: 42 km · ca. 41 Minuten Fahrzeit
Parkplätze: ausreichend vorhanden,
geteerter Platz,
kostenfrei
Anfahrt über Autobahn A95 München-Garmisch, Autobahnende Eschenlohe
Almkopfbahn (Bichlbach), idealer Einstieg für Tagesgäste
Entfernung: 46 km · ca. 46 Minuten Fahrzeit
Parkplätze: ausreichend vorhanden,
geteerter Platz,
kostenfrei
Anfahrt über Autobahn A7 Memmingen-Füssen, Autobahnende Füssen (Beginn Fernpass-Bundesstraße)
Almkopfbahn (Bichlbach), idealer Einstieg für Tagesgäste
Entfernung: 22 km · ca. 16 Minuten Fahrzeit
Parkplätze: ausreichend vorhanden,
geteerter Platz,
kostenfrei
Orientierung (Pistenplan, Informationstafeln, Ausschilderung)
Pistenplan und Übersichtskarten:
Der Pistenplan ist übersichtlich, jedoch könnten die Symbole größer und die Pistennamen eingezeichnet sein.
Informationstafeln und Ausschilderung auf den Pisten:
Das gesamte Skigebiet ist gut ausgeschildert und man findet sich gut zurecht
Das gesamte Skigebiet macht einen gepflegten Eindruck und auch die Sanitäranlagen sind in gutem Zustand.
Umweltfreundlicher Skibetrieb
Skibusse und eine direkte Bahnanbindung lassen das Skigebiet auch gut ohne Auto zu erreichen, Aufforstungsgebiete und Wälder die nicht befahren werden sollen werden wirksam abgesperrt.
Öffentliche Verkehrsmittel/ Mobilität vor Ort
- Bahnanbindung
Haltestelle Almkopfbahn direkt an die Bahn angeschlossen
- Skibusse
- Linienbusse
- direkte Bahnanbindung an der Almkopfbahn
Freundlichkeit des Personals
das Personal ist freundlich, könnte aber teilweise den Wintersportlern mehr beim Einsteigen helfen und aufmerksamer sein.
Bergrestaurants, Hütten, Gastronomie
gut bürgerliche Restaurants und Hütten befinden sich im gesamten Skigebiet verteilt.
8 Bergrestaurants & Skihütten
in Berwang geht es ruhig und gemütlich zu, man gönnt sich ein Bier auf der Alm oder lässt den Skitag in der Schirmbar ausklingen.
Unterkunftsangebot direkt an den Pisten und Liften
Berwang ist klein und fast alle Unterkünfte haben direkten Anschluss (oder nur wenige Schritte) bis zu den Pisten. Man findet von der gemütlichen Pension bis zum 4 Sterne Superior Hotel alles.
Ski-in/Ski-out
Es gibt viele Unterkünfte mit direkten Zugang zu den Pisten und zum Lift (Ski-in/Ski-out)
Tipps
-
Singer Sporthotel & SPADas Hotel liegt direkt an der Piste zur SonnalmbahnInnen- und Aussenpool, Sauna, Dampfbad, Wellnessbar, Massageräume und Ruheraum mit offenem Kamin runden das Angebot ab
Orte
- Berwang
Entfernung zum Skigebiet 0 km (direkt am Skigebiet)
Gästebetten 2400
- Bichlbach
Entfernung zum Skigebiet weniger als 1 km
Gästebetten 1000
Hinweis: Für die Bewertung werden nur Unterkünfte in Betracht gezogen, die direkt an den Pisten und Liften liegen oder von denen man das Skigebiet sehr leicht erreichen kann.
Das Berwangertal ist perfekt für Familien geeignet,
Kinderclub "Brauni's Bärenhöhle" ab 2 Jahren, viele leichte Abfahrten und extra Waldabfahrten und Lifte für die Kleinen.
Informationen für Familien und Kinder
- Kinderland/ abgegrenztes Areal für Kinder
- Zauberteppich (Förderband)
- Kindergerechte Zugänge zu den Liften
Besondere Tipps für die Kleinen
das perfekte Skigebiet für die Anfänger - vom Jäger-Haus kann man die leichten Pisten bis zum Thanellerkar, Mooslift, Biliglift erkunden. Der neue Egghof Sunjet mit Kindersicherung und der Bärenbadlift erschliessen ebenfalls perfekte Anfängerpisten.
Informationen für Anfänger
- Leichtes und überschaubares Pistenangebot, welches einfach zu erreichen ist
Skischulen vor Ort
Eine schwere Abfahrt am Rastkopf und ein kurzes Steilstück an der Sonnalmbahn sind die Reviere für die Könner, das Skigebiet ist aber mehr für die mittelmäßigen Skifahrer und Anfänger geeignet.
Informationen für Könner, Freerider
- wenige Freeride-/ Tiefschneegebiete
- keine extrem schwere, steile und unpräparierte Abfahrt (Double Diamonds)
Pistenangebot Könner
Schwerste Abfahrt
-
Oberer Rastkopf · Länge 1 km · Höhenunterschied 300 m
Unterhalb der Panoramabahn Rastkopf geht es steil zu Tale
Hinweis: Bitte beachten Sie immer die Lawinenwarnungen und Absperrungen. Fahren Sie nie in gesperrtes und ungesichertes Gelände ein.
die Halfpipe am Höniglift ist bis zum Neubau des Liftes geschlossen
Informationen für Snowboarder
- wenige Abfahrten mit Gegenanstieg
- wenige Freeride-/ Tiefschneegebiete
Angebot Snowparks
- Loipenangebot
Gesamtstreckenlänge: 100 km
Loipen in Bichlbach, Berwang und Rinnen, schneesicher und gut präpariert. Die Tiroler Zugspitz Arena ist bekannt für die Loipen, die durch das gesamte Tal ziehen. Teilweise können die Loipen auch künstlich beschneit werden.
Fazit
familienfreundlich, perfektes Anfängergebiet, lange Öffnungszeiten der Lifte, ursprünglich und natürlich
Übergang von Sonnalm zum Rastkopf. teilweise lange flache Ziehwege
Ausführliche Beschreibung des Skigebietes
In Bichlbach teilt sich die Straße, entweder man parkt gleich in Bichlbach und schwebt mit der neuen Kombibahn (Achtergondeln und Sechsersessel mit Hauben) Almkopf ins Skivergnügen oder man biegt ins Berwanger Tal ab und fährt bis auf 1336 m Höhe bis nach Berwang hinauf, dem höchsten Ort in der Tiroler Zugspitz Arena. Von hier aus kann man in die Skischaukel einsteigen, wie von jedem anderen Lift auch. Die Sonnalmbahn, eine kuppelbare Vierersesselbahn, schwebt direkt bis auf die Hochalm (1610m). Hier oben endet auch die Kombibahn von Bichlbach aus. Nach Bichlbach hinunter gibt es herrliche Waldabfahrten leichten bis mittleren Schwierigkeitsgrades. Nach Berwang zurück führt eine breite, leichte Abfahrt, die im oberen Teil zum Bärenbadlift abzweigt. Kurz vor der Talstation Sonnalmbahn teilt sich nochmals die Piste und man kann mit Hilfe des Biliglifts zum Kurvenschlepplift Thanellerkar gleiten. Die Abfahrten unterhalb des 2343m hohen Thanellers sind zumeist mittelschwer und man kann hier bis knapp auf 1600m lifteln. Zur Doppelsesselbahn Rastkopf gelangt man, wenn man vom oberen Teil des Thanellerkars abbiegt und über einen langen Ziehweg zur Talstation gleitet. Vom Rastkopf (1743m) kann man hinunter nach Rinnen wedeln, ein Schlepplift zieht einen dann wieder auf die Piste zur Talstation der Rastkopfbahn. Man kann auch von der Bergstation hinüber zum Verbindungslift Mooslift über sanfte Almwiesen fahren. Vom Mooslift aus kann man zurück zur Sonnalmbahn, zum Thanellerkarlift oder über die Straße zum Hochbichl- und Höniglift gelangen. Um zurück zur Sonnalmbahn zu fahren empfiehlt es sich vom Thanellerkar aus zum Egghoflift zu fahren, da man so nicht anschieben muss und schnell wieder mit der Sonnalmbahn auf den Berg schweben kann. Im Skigebiet gibt es nette Hütten zum Einkehren, wie z.B. das Jägerhaus oder die Heiterwanger Hochalm. Après Ski wird hier nicht so gross geschrieben, es gibt jedoch eine nette Schirmbar am Sporthotel Singer gleich neben der Talstation der Sonnalmbahn. Auch oben im Dorf gibt es einige Lokalitäten wo man den Tag ausklingen lassen kann.
Testbericht erstellt am 02.01.2010
Highlights
Pistenangebot, Variationen bei den Abfahrten
Top-Skiregionen • Tipps für den Skiurlaub
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