Skiresort.de Test vom Skigebiet Davos-Klosters
Gesamt-Bewertung: 4,0 von 5 Sternen

Am 21. Oktober 2011 wird die 3,7 km lange Umfahrung von Saas eröffnet. Damit ist das Nadelöhr auf der Nationalstrasse A28 Vergangenheit und die Fahrzeit von Landquart nach Davos Klosters verkürzt sich auf eine halbe Stunde. Die Umfahrung Saas führt kurz nach Küblis durch den knapp 2,6 km langen Saaser-Tunnel, anschliessend über zwei Brücken zum Anschluss bei Klosters. Die Tunnelwände sind mit einer Hightech-Farbe gestrichen, die dank Nanotechnologie selbstreinigend ist. Mit diesem Strassenabschnitt, der knapp 270 Millionen Franken gekostet hat, wird die Gemeinde Saas vom Autoverkehr zum Vereinatunnel und nach Davos Klosters entlastet. Die Umfahrung Küblis ist im Bau und wird voraussichtlich 2016 eröffnet.
Von Landquart schlängelt sich die Strasse über Küblis 810m (auch mit Ski von Davos erreichbar), Saas, Mezzaselva, Klosters Dorf, Klosters bis ins 1560m hoch gelegene Davos. Von Klosters aus kann man jedoch auch schon in das Skigebiet von Davos einsteigen. Mit der Gotschnabahn, einer Pendelbahn gelangt man in nur wenigen Minuten über die Mittelstation Gotschnaboden hinauf auf den 2285m hohen Gotschnagrat und ist somit sofort mitten im Skigebiet. Auf baumfreien Hängen kann man über mittelschwere und schwere Abfahrten zur kuppelbaren Schwarzsee-Doppelsesselbahn und zur kuppelbaren Gruobenalp-Vierersesselbahn schwingen. Um weiter Richtung Davos zu gelangen muss man über einen Ziehweg hinüber Richtung Parsennhütte nehmen. Man kann dann entweder mit dem Kurvenschlepplift ins Seetäli hinauf oder mit den beiden parallel verlaufenden Schleppliften zur Parsennfurgga hinauf. Von den Bergstationen der Lifte gelangt man hinunter zur Parsennhütte. Mit einem Bubble oder der parallel verlaufenden Pendelbahn gelangt man nun auf das Weissfluhjoch. Eine sehr schöne, breite und relativ leichte Abfahrt führt duch das Meierhofer Tälli hinunter zur gleichnamigen kuppelbaren Vierersesselbahn. Die schwere Abfahrt Nr. 13 führt ab der Talstation der Vierersesselbahn weiter hinunter bis ins Tal nach Wolfgang. Die schwarze Abfahrt 15, vom Gotschnagrat startend, endet auch in Wolfgang, führt aber zumeist über lange Ziehwege und man muss im Tal auch ein Stückchen schieben. In Wolfgang hat man Anschluss mit der Rhätischen Bahn oder mit dem Bus zurueck nach Davos oder Klosters.
Weitere Möglichkeiten vom "Drehkreuz" Weissfluhjoch sind die Abfahrten durch das Dorfitälli und weiter hinunter nach Davos oder die Auffahrt mit der Pendelbahn auf den Weissfluhgipfel. Vom Weissfluhgipfel führen nur schwere Abfahrten hinunter und man kann direkt bis zur Parsennhütte abfahren oder auch bis zur Schieferbahn, ja sogar bis Küblis und Klosters! Die Schieferbahn, eine Sechsergondelbahn befördert die Wintersportler über die Mittelstation Obersäss wieder zum Weissfluhjoch.
Die Abfahrt nach Davos Dorf ist vom Weissfluhjoch bis zur Mittelstation Höhenweg leicht bis mittel und wird seit der Saison 2000/2001 durch die neue Sechsersesselbahn mit Abdeckhauben Parsenn Rapid bedient. Die Talabfahrt ab der Mittelstation ist schwer und führt bis nach Davos hinein, leider aber nicht direkt bis zur Talstation der Standseilbahn, so muss man ein Stückchen durch den Ort laufen.
Die Abfahrten im gesamten Gebiet befinden sich oberhalb der Baumgrenze, mit Ausnahme der Talabfahrten nach Davos, Klosters, Küblis und zur Schieferbahn.
Ein weiteres, sehr schönes Skigebiet überhalb der Baumgrenze ist das Jakobshorn. Von Davos Platz kann man entweder mit den Jakobshornbahnen in 2 Sektionen über die Ischalp direkt auf das Jakobshorn schweben, oder mit der kuppelbaren Doppelsesselbahn Carjöl-Fuxägufer und der kuppelbaren Vierersesselbahn Usser Isch bis unterhalb des Jakobshornes. Über wohl geneigte, breite Abfahrten kann man die kuppelbare Sechsersesselbahn mit Abdeckhauben Clavadeler Bubble
oder die kuppelbare Vierersesselbahn Jatz-Quattro ansteuern. Von der Bergstation des Clavadeler Bubbles führt eine kleine Gondelbahn auch noch auf das Jakobshorn 2590m. Von hier oben kann man über die schwere Abfahrt Nr. 5 unterhalb der Pendelbahn zur Mittelstation oder über einen Ziehweg wieder zu den Sesselbahnen. Von der Mittelstation aus führt ein langer Schlepplift hinauf zum Brämabüel, der im oberen Teil nur schwere Pisten erschliesst.
Das Jakobshorn eignet sich besonders zum Tiefschneefahren. Es gibt zwei Talabfahrten hinunter nach Davos, zum einen die mittelschwere Abfahrt von der Clavadeler Alp aus und zum anderen die sehr leichte Abfahrt, die nur über einen schmalen und langen Ziehweg von der Ischalp ins Tal hinunter führt.
Die Skigebiete sind alle mit der Rhätischen Bahn miteinander verbunden. Man sollte aber immer einen Taschenfahrplan dabei haben da die Züge teilweise nur im 1-Stunden-Takt verkehren. Auch bei Abfahrten nach Wolfgang, Saas und Küblis ist man auf die Rhätische Bahn angewiesen.
Pischa wird auf den Winter 2006/07 zu einem der grössten Freeride-Gebiete der Schweiz. Mit der Neupositionierung der Pischa wollen die Davos Klosters Mountains auf den wachsenden Trend des „Freeridens“ eingehen. Das bereits umfangreiche Angebot der Davos Klosters Mountains wird mit dem Freeride-Gebiet Pischa nochmals aufgewertet. Neue Gästesegmente können angesprochen werden und Pischa erhält eine neue Chance, sich selbst als wichtigen Bestandteil der Davos Klosters Mountains zu behaupten. Es werden sportliche Menschen angesprochen, welche eine Alternative und Abwechslung zu präparierten Pisten suchen. Dazu soll die Möglichkeit geschaffen werden, weitere trendige Sportarten und andere spezielle Schneesportgeräte auszuprobieren. Die Geräte können auf der Bahn transportiert werden. In Zusammenarbeit mit Kennern der verschiedenen Sportarten werden Plattformen angeboten, mit den Schneesportgeräten umzugehen oder das Können zu vertiefen. Zudem werden das Avalanche Training Center, Ausbildungsprogramme für Lawinenhunde und Bergführer, SAC oder Jugend & Sport zu einem festen Bestandteil des Angebotes. Das ursprüngliche Skigebiet Pischa bestand aus einer Seilbahn und vier Skiliften. Im Winter 2006/07 werden vom bestehenden Angebot zwei Skilifte (Mitteltäli I und Flüelamäder) und die Seilbahn wieder in Betrieb genommen. Für die Freerider werden drei Pisten markiert und vor alpinen Gefahren gesichert, aber nicht präpariert. Zwei Pisten werden auch zukünftig präpariert. Die Rennpiste wird ebenfalls zum Angebot gehöen und für Trainings- und Skirennen zur Verfügung stehen. Ebenso bleiben der bestehende Winterwanderweg, der Funpark sowie das Kinderland im Gäste-Angebot.